Fehler – einmalig oder regelmäßig?

Es gibt Fehler, die mache ich immer wieder. Nicht nur im Leben, sondern besonders auch beim Schreiben. Beschert einem das Alter außer grauen Haaren auch noch Unbelehrbarkeit? Ein grauenhafter Gedanke. Wie gehe ich dann mit Fehlern um? Immer weiter versuchen, sie zu vermeiden oder einfach resignieren?

Fehler

Manche Fehler kommen wie Weihnachten – alle Jahre wieder!

Es ist mal wieder so weit. Tulpenfrieden ist durch das Korrektorat gelaufen und wartet jetzt auf seinen Buchsatz. Vorher fühle ich mich mal wieder eine Runde als Vollloser. Ich glaube, wenn ich einen Autor hätte wie mich, der immer wieder dieselben Fehler macht, den würde ich erwürgen. Gott sei Dank ist mein Korrektor da etwas entspannter. Sonst wäre ich da schon mehr als einen Tod gestorben. 🙂 Ob auch noch andere Autoren außer mir sich in manchen Fehlern so unbelehrbar erweisen?

Maßlose Selbstüberschätzung?

Grundsätzlich halte ich mich für einen intelligenten Menschen. Trotzdem mag ich Korrektur nicht so besonders. Zugegeben. Meinen Text nochmal mit kritischem Auge durchzulesen, frustriert mich. Mir kommt es immer vor, als nutzen sich die Worte dann ab, als ginge der Witz verloren. Natürlich ist das Quatsch, aber die Regelmäßigkeit meiner Fehler überrascht mich immer wieder. Sie geben mir das Gefühl, als Autor unzulänglich zu sein. Ein sehr ausgeprägtes Gefühl übrigens.

Ich bin nicht perfekt – scheiß drauf!

Warum ist das so? Ist in der Schule nicht genug darauf geachtet worden? Trotz Besuch eines Gymnasiums bin ich beileibe nicht vor einem Fehler gefeit. Entwickele ich mich zurück? Bin ich unbelehrbar? Vergesse ich allmählich alles, was ich jemals gelernt habe? Anfangs hat mich das sehr belastet. Man glaubt einfach an einen gewissen Grad der Perfektion, den man in der Praxis dann einfach nicht erreichen kann. Am Anfang fühlte ich mich deswegen schlecht. Ich war der Meinung, dass meine Schulbildung genug Schutz bot, um Fehler zu vermeiden. Es blieb mir leider nichts anderes übrig, als von diesem hohen Ross herunterzusteigen.

Fazit: Ich werden weiter an mir arbeiten, Eselsbrücken suchen, mich ansonsten aber nicht mehr zu sehr belasten. Mein Korrektor wird’s schon richten. :-;

 

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