Der Marketing-Mix: LovelyBooks und Co.

Mein neues Projekt ist bald fertig. Es dauert also nicht mehr so lang bis zur Veröffentlichung. Höchste Zeit, sich wieder mal mit Marketing zu beschäftigen.

Marketing

Marketing – Das Hadern mit Verkaufszahlen

Das wird der erste Teil meiner kleinen Marketing-Reihe, in der ich über die Instrumente berichte, mit denen ich meine Bücher an den Mann oder die Frau zu bringen versuche. Den Königsweg habe ich noch nicht gefunden, aber es wird von Buch zu Buch besser. Ein paar Marketing-Kanäle habe ich wieder verlassen, weil sie mir nichts brachten. Ich weiß nicht, ob es an meiner steigenden Leserschaft liegt, oder ich mittlerweile weiß, was für mich funktioniert oder eben nicht. Sicher bin ich mir allerdings, dass man beim Marketing nicht nur auf ein Pferd setzen sollte. Was funktioniert wie am besten?

Am Anfang war die Investition

Um Leser zu bekommen, muss der Selfpublisher leider erst einmal investieren. Nicht nur Zeit – was noch irgendwie zu verschmerzen wäre – sondern vor allen Dingen Geld. Leider hört es bei den Kosten für das Lektorat, das Cover und die ISBN nicht auf. Leser kosten erst Geld, bevor sie welches bringen. In diesem Fall bei einer Leserunde, wie sie unter anderem bei LovelyBooks – dem Platzhirsch in diesem Segment – stattfinden kann. Die Vorgehensweise ist denkbar einfach: Der Autor stellt eine gewisse Anzahl seines Buches zur Verfügung und interessierte Leser bewerben sich darauf. Gibt es mehr Bewerber als Bücher, entscheidet das Los. Das sollte auf jeden Fall so ein. In Wahrheit schaut sich der Autor die Profile der Bewerber ganz genau an.

Kämpfen mit allen Tricks

Natürlich wird darüber nicht gesprochen. Ich finde es trotzdem logisch. Überlegt doch mal: Der Autor stellt Zeit und Geld und muss das Risiko eingehen, dass sein Buch vielleicht verrissen wird, nur weil sich ein Leser der falschen Zielgruppe darauf beworben hat? Was soll denn das bringen? Nicht vergessen, wir sind hier beim Marketing und nicht bei einem Kursus für Selbsterniedrigung oder Selbstreflexion. Ich finde es auch nicht schlimm. Natürlich kann ein Buch nicht jedem gefallen, aber man kann das Risiko minimieren, indem man auf die richtige Zielgruppe setzt. Natürlich kann dann ebenfalls noch etwas schiefgehen. Wenn das Buch ganz einfach nur schlecht ist. Oder es weniger Bewerber als Bücher gibt.

Lesernähe ist der Schlüssel

Der Autor kann die Leserunde begleiten oder nicht. Ich mache das. Natürlich auch aus Marketing-Gründen, aber nicht nur deswegen. Auch da sollte man sich nichts vormachen. Ich möchte als Autor einen guten Eindruck machen. Dann gehört das einfach dabei. Selbstverständlich freut es mich, wenn die Leser etwas Nettes über die Geschichte sagen. Das ist der dringend benötige Treibstoff für den alten, trocken gefahrenen Motor des Autors. Aber eben halt auch Marketing.

Was bringt’s?

Marketing-Erfolg dieser Methode? Du bekommst ein paar Rezensionen bei Amazon und anderen Plattformen und ein paar vergnügliche Stunden mit netten Lesern. Dennoch finde ich mittlerweile eine Leserunde entbehrlich, da ich keinen messbaren Erfolg feststellen konnte. Oder drücken wir es mal so aus: Die Bücher haben mich mehr gekostet, als ich durch die jeweilige Leserunde wieder eingenommen habe.

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